Risikolebensversicherung Gesundheitsprüfung

Eine Risikolebensversicherung ist nur mit einer Gesundheitsprüfung zu haben. Interessenten, die große Gesundheitsprobleme mit sich tragen, werden es sehr schwer haben, eine Risikolebensversicherung ohne Beitragsaufschlag oder überhaupt eine Risikolebensversicherung zu bekommen. Ein starkes Risiko für die Ablehnung einer Risikolebensversicherung besteht bei Vorhandensein von Übergewicht und Bluthochdruck.

Fahrer eines Motorrades, Kunden mit gefährlichen Hobby wie Fallschirmspringen oder Bergsteigen müssen mit Aufschlägen auf den regulären Beitrag rechnen. Es ist auch möglich, dass Gesellschaften bestimmte Risiken gänzlich vom Versicherungsschutz ausschließen. Auch Raucher müssen oft einen höheren Beitrag als Nichtraucher zahlen. Hier sollte man nicht lügen, nur um einen günstigeren Versicherungsschutz zu bekommen.

Für einen Nichtrauchertarif sollte man sich nur entscheiden, wenn man seit mindestens 12 Monaten rauchfrei lebt und man auch nicht wieder vorhat, während des Versicherungszeitraumes wieder mit dem Rauchen anzufangen. Bei manchen Gesellschaften beträgt hier die Zeit sogar 24 Monate. Selbst wer nur gelegentlich raucht, kann den Nichtrauchertarif nicht in Anspruch nehmen, da sonst der Versicherungsschutz hochgradig gefährdet ist. Es kann im Todesfall, von Seiten der Versicherung, mit bestimmten medizinischen Tests exakt ermittelt werden, ob die versicherte Person in den letzten Monaten geraucht hat. Auch ein Unterschied zum sogenannten passiven Rauchen kann hier sicher festgestellt werden.

Auf jeden Fall sollte jede versicherte Person die Fragen zur Gesundheit wahrheitsgemäß beantworten, denn sonst kann unter diesen Umständen der Versicherungsschutz von der Gesellschaft verweigert werden und das wäre für die Hinterbliebenen, neben dem persönlichen Schmerz, eine finanzielle Tragödie.